Kleidungsindustrie

Kleidungsindustrie

Die Kleiderindustrie hat uns in der Hand

Die Kleiderindustrie hat uns in der Hand. Nichts ist uns so wichtig geworden wie unser Aussehen, was tragen wir den heute? Obwohl wir genug haben finden wir nie etwas zum anziehen in unseren Kästen. Früher war Kleidung mal Luxus aber dafür hatten alle ein Stück Land auf dem sie Lebten. Heute können wir uns alles kaufen und werden dabei immer ärmer. Keiner hat mehr ein Haus oder einen Grund den das ist mittlerweile unleistbar geworden. Was ist passiert?

Die Großbetriebe haben uns im Griff und sie kontrollieren uns mit der Werbung. Für jedes Problem im Leben lernen wir: „Man kann doch etwas kaufen dagegen“ Wir alle haben doch mal Probleme aber ist der Konsum den wirklich die Lösung? Nein ist er nicht. Hier will ich euch mal zeigen was der Konsum den Menschen antut.

Bangladesch ist die Hauptstadt von Dhaka. Früher war es ein kleiner Ort aber heute ist es die Textilfabrik Hochburg. Der Verkehr ist gewaltig, es ist laut und tausende von jungen Frauen sind auf dem Weg zur Arbeit in die Fabrik. Naja da denkt man alle müssen arbeiten. Aber nicht unter diesen Bedingungen, den das ist Verachtung des Menschenrechts was dort vor sich geht. Und was tuen wir dagegen? Wir konsumieren. Die Fabriken sind riesen groß mit vielen Stockwerken ragen sie in den Himmel und spätestens um 8:00 treffen alle dort ein. Hinter kleinen Fenstern wenn überhaupt welche vorhanden sind sitzen die Frauen zwischen 12-14 Stunden pro Tag teilweise mit ihren Kindern. Drinnen ist es aber wahnsinnig heiß und stickig den durch die winzigen Fenster kommt kaum frische Luft. Konzentriert sitzen sie dort und arbeiten aus Angst einen Fehler zu machen den dann gibt es großen Ärger. Und dafür gibt es teilweise nur 10 Doller im Monat Gehalt. Nach einigen Jahren verlieren mache ihre Sehkraft auf Grund der Umstände und haben Rückenschmerzen. Viele trinken wenig da die Toilettengänge genau kontrolliert werden und haben eine Mangel Ernährung. Auflehnungen werden nicht akzeptiert und von der Polizei sehr gewaltsam zerschlagen.

Was ist der Dank

Und der größte dank ist das die Vorgesetzten nicht einmal auf den Zustand der Gebäude achten. Es sind schon 1000 junge Mädchen gestorben, weil wieder eines einstürzte. Die Sicherheitsvorkehrungen sind miserabel. Ständig kommt es zu Bränden.

Früher lebte dieses Land vom Export und handelte mit Jute und Tee. Heute lebt es zu 90% von Textilware. Und die Abnehmer sind wir Westeuropäer und Amerikaner. Aber angemessene Entlohnung ist für die großen Firmen keine Option, den jeder will den billigsten Preis erzielen und die meisten Gewinne einstreifen.

Für die Frauen dort ist es aber oft die einzige Option überhaupt Geld zu verdienen und ihre Familien zu ernähren. Um so wichtiger wären faire Preise.

Unglaublich sind auch die Massen an Kleiderbergen die sich dort häufen. Wir leben in so einer gewaltigen Wegwerfgesellschaft heute und auch wenn wir die Kleider spenden sind es so unglaublich riesige Massen, dass sie nicht einmal mehr in den dritte Weltländern gebraucht werden. Stattdessen sammeln sich dort in den Ländern unglaubliche Massen an Kleidung die nicht einmal Recycelbar ist. Dort liegt es dann mehr wie 200 Jahre. Aber uns ist es egal den der Müll bleibt ja nicht hier. Das wir in diesen armen Ländern allerdings die Umwelt total ruinieren, die Menschen dort nicht mal mehr sauberes Wasser zum trinken haben. Die meisten dort an Hautkrankheiten leiden oder an starken Behinderungen, nur weil wir uns jede Woche ein neues T-Shirt kaufen wollen. Das interessiert nicht. Den das Westeuropa fragt nicht nach. Wir hinterfragen nicht warum es uns gut geht und anderen schlecht. Hauptsache wir sind diejenigen denen es gut geht.

Zeit umzudenken Leute. Es ist nicht realistisch ein T-Shirt für 1,99€ zu kaufen oder eine Jean Hose für 20€. So etwas kann nur auf den Rücken der anderen gehen. Sind wir wirklich dazu bereit so einen hohen Preis zu tragen und einen Teil unserer Gesellschaft leiden zu lassen unter unmenschlichen Bedingungen nur für Kleidung?

Seht euch gerne dazu diesen Filmtip an:

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